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“Carinthian Horizon”

 Eine temporäre Installation von Ernst Logar

Tillydrone, Aberdeen _ Ernst Logar 2008.jpg

Tillydrone, Aberdeen _ Ernst Logar 2008

 

Vernissage “Carinthian Horizon”
Fr, 05 August 2016, 20:00 Uhr im Lendhafen Klagenfurt

 

Ausstellungsdauer
05.  August bis September 2016

Der in Wien lebende Ernst Logar (*1965) befasst sich in seinen Werken mit verborgenen Machtpolen, die latent auf Politik und Gesellschaft wirken und maßgeblich unser Denken und Handeln mitbestimmen. In seinem „Invisible Oil“ Projekt (2008) thematisierte Ernst Logar das Material Erdöl und dessen Bedeutung als Grundlage unserer modernen Zivilisation am Beispiel der schottischen Stadt Erdölmetropole Aberdeen.
Logar untersuchte nicht nur das Material Rohöl und dessen Förderbedingungen, sondern fragte nach den  wirtschaftlichen, politischen und sozialen Verstrickungen der Nordsee-Ölindustrie mittels verschiedener künstlerischer Medien. Es entstanden Fotografien, eine Dokumentation der Korrespondenzen mit den unnahbaren Erdölfirmen und zahlreiche künstlerische Arbeiten, die aus dem Material Rohöl entwickelt und hergestellt wurden wie die nach sozial benachteiligten Stadtteilen von Aberdeen benannten und aus Plastikschwemmgut hergestellten Plastik-Bohrinseln.

Für den Lendhafen führt Ernst Logar dieses Projekt fort und setzt es in neue spannende Zusammenhänge.

Ernst Logar studierte an der Universität für künstlerische und industrielle Gestaltung Linz(„Experimentelle Visuelle Gestaltung“, 1997-1999) und an der Universität für angewandte Kunst Wien (MedienübergreifendeKunst,1999-2004). Seit 1995 zahlreiche Ausstellungen im In- und Ausland, sowie Projekte im öffentlichen Raum, z.B. “Welcome to Europe – Insha´Allah” Museumsquartier Wien, 2014.

www.logar.co.at/

Bachmannpreis – Public Viewing 2016

 

Gerhard Maurer

Gerhard Maurer

 


Lesungen und Diskussionen live via 3 SAT

Do. 30. Juni & Fr. 01. Juli 10:00 Uhr bis 15:30 Uhr
Sa. 02. Juli 10:00 Uhr bis 14:00 Uhr


 

Jetzt dürfen sich die Literaturbegeisterten wieder auf ein interessantes Spiel mit Sprache unter freiem Himmel freuen.
Der malerische Lendhafen ist DER Ort für zeitgenössische Kunst im öffentlichen Raum in Klagenfurt. Nur wenige Schritte vom ORF-Theater entfernt bietet er, während der 40. Tage der deutschsprachigen Literatur, auch heuer wieder die Möglichkeit, die Lesungen und Jury-Diskussionen unter freiem Himmel via 3Sat live zu erleben und dabei ganz entspannt Kaffee zu trinken. Am Abend lockt dann das bewährt entspannte Abendprogramm.

 

 


DONNERSTAG 30. Juni 2016


ab 19:00 Uhr LiteraturDJing: Ein Lied mehr.
liefern den passenden “Soundtrack” zum Buch
Klagenfurt/Celovec Es reicht! – Dost nam je!

Gerhard Maurer

Gerhard Maurer

LiteraturDJing: Ein Lied mehr.
a.c.m.e,- (aek:mi) – ist ein Kollektiv und beschäftigt sich mit Theater, Performance, Lesungen und Hörspiel. Musik mit, zu, über und vor allem als Literatur – vorgespielt vom a.c.m.e.-DJ Team. Theatralisch, dramatisch, musikalisch.

&

Lesungen aus dem Buch:
Klagenfurt/Celovec Es reicht! – Dost nam je!
Kärntner Autorinnen und Autoren schreiben über die Landeshauptstadt.
Moderation und Präsentation: Günter Schmidauer
Gesprächsrunde mit den Autoren:  Isabella Straub, Felix Kucher, Egyd Gstättner, Ilse Gerhardt, Gerhard Maurer.
Entstanden in Kooperation mit dem DRAVA Verlag und DIE BRÜCKE.

http://www.bruecke.ktn.gv.at

 

 

Klagenfurt Buch.

 

Es reicht! – Dost nam je! Manchen genügt es.
So wie Klagenfurt sich zeigt. Es reicht! – Dost nam je!

Andere haben genug von diesem langsamen Siechtum in gepriesener Schönheit. Kennt man in Kärnten die Wut? Gibt es so etwas wie enttäuschte Aggression, die sich nicht gegen sich selbst richtet, sondern nach den Ursachen greift und auch bei der Beseitigung derselben Hand anlegt? In Kärnten wurde das Schweigen zwar nicht erfunden, aber zumindest auf hohem Niveau kultiviert. Schweigen, um niemandem zu schaden, schweigen, um sich selbst nicht zu verunsichern, schweigen, um nicht einen Schlussstrich ziehen zu müssen. Schweigen, um in Ruhe gelassen zu werden. Schweigen brechen. Autorinnen und Autoren, die in Kärnten geboren sind, verschiedenste Erfahrungen mit Kärnten gemacht haben, vermittels Kärntner gemacht haben, die geblieben sind, die fortgegangen sind, die hierhergekommen und geblieben sind, schreiben über Klagenfurt/Celovec. Es ist uns die Beschäftigung mit der Landeshauptstadt, die für viele noch immer ihre Landeshauptstadt ist und die ein neues Leitbild sucht, ein Anliegen. Schreibend gestalten Autoren mit, mit Argumenten, kreativen Anregungen, im Zorn oder im Versöhnungsmodus.

 

Herausgeber: Erika Hornbogner und Günter Schmidauer
Günter Schmidauer , 1955 in Klagenfurt/Celovec geboren, war Dramaturgie-Assistent am Burgtheater, freier Journalist, Chefdramaturg unter Herbert Wochinz, Werbeleiter am Stadttheater Klagenfurt, Mitarbeiter der Komödienspiele Porcia. Zurzeit Mitarbeiter der Wirtschaftskammer Kärnten; Präsident des Kärntner P.E.N.-Clubs. Zuletzt erschienen: Halbtraum (Roman).

 

 


FREITAG 01. Juli 2016


ab 19:00 Uhr Karsten Krampitz: „1976. Zur Achse Klagenfurt-Ostberlin: Wie Honecker und Mielke Einfluss nahmen auf das Klagenfurter Wettlesen und wie sie dabei Ulrich Plenzdorf zum Bachmann-Preis verhalfen“

 

„arschkackpissrepochopipoaaaaar“ Ulrich Plenzdorf

Es hat eine Zeit gegeben, da war Literatur gefährlich, schrieben die Dichter noch mit dem Anspruch, in das Leben der Menschen hineinzuwirken. So geschehen im alten Arbeiter- und Bauernstaat: Im Januar 1976 berichtete das Ministerium für Staatssicherheit in einer eigens an Honecker adressierten Information über „weitergehende Aktivitäten von Schriftstellern der DDR zur Herausgabe der Anthologie ‚Berliner Geschichten’ unter Ausschaltung der Verlagslektoren“. Ein Buch ohne Lektor! Ein unglaublicher Vorgang, der monatelang für Unruhe sorgte, die Gräben im Literaturbetrieb weit aufriss und sogar in Klagenfurt deutliche Spuren hinterließ.

 

Nane Diehl

Nane Diehl

 

Karsten Krampitz war gemeinsam mit Peter Wawerzinek Initiator der Trinkerklappe in Wewelsfleth/Schleswig-Holstein.
2009 wurde er bei den Tagen der deutschsprachigen Literatur mit dem Publikumspreis ausgezeichnet, im folgenden Jahr war er Klagenfurter Stadtschreiber. Im Herbst 2014 wurde am Klagenfurter Ensemble sein Theaterstück „Sucht & Ordnung“ uraufgeführt. Krampitz hat diverse Romane und Erzählungen veröffentlicht. Zuletzt erschien im Berliner Verbrecher Verlag das Sachbuch „1976 – die DDR in der Krise“.

 

 

ab 20:30 Uhr  Der gute Gott von Manhattan” 

 

Gerhard Maurer

Gerhard Maurer

 

Anlässlich Ingeborg Bachmanns 90. Geburtstages präsentiert das Heunburg Theater einen Auszug aus dem Theaterstück „Der gute Gott von Manhattan“ im Lendhafen.

Andreas Ickelsheimers Inszenierung feiert am 30. Juni Premiere. Darauf folgen 16 weitere Vorstellungen.

Zwischen 30. Juni und 12. August wird die historische Heunburg in Haimburg bei Völkermarkt wieder zum Theaterhaus und folgt damit einer nun bereits über 20-jährigen Tradition. Veranstalter und Regisseur Andreas Ickelsheimer, der die Heunburg seit 2011 bespielt, hat sich bei seiner Stückwahl in diesem Jahr für eine Hommage an Ingeborg Bachmann entschieden. Die bereits 1973 verstorbene Kärntner Autorin wäre am 25. Juni 90 Jahre alt geworden.

„Der gute Gott von Manhattan“ birgt nämlich nicht nur eine klassische Liebesgeschichte à la Romeo und Julia in sich, sondern auch die Behandlung des Verhältnisses von Kapitalismus und Menschlichkeit. Thematisiert wird der Homo Oeconomicus als funktionierender, weil rationaler und somit berechenbarer Systembaustein, der, plötzlich mit ekstatischer Liebe konfrontiert, aus seiner Rolle zufallen droht. Liebe wird zur destabilisierenden Macht und Systembedrohung. “Obwohl schon vor rund 60 Jahren verfasst, passt die beschriebene Thematik mehr denn je in unsere heutige Gesellschaft“, betont Andreas Ickelsheimer die zeitgenössische Relevanz seiner Produktion.

Neben qualitätsvollem Theater werden auf der Heunburg in diesem Jahr auch die Band „Die Unvollendeten“ mit ihrem Programm „Kemmt’s lei eina“, ein klassisch indisches Konzert von Alokesh Chandra, ein Operettenkonzert mit Temi Raphaelova, Mario Podrecnik und Hans-Jörg Bock sowie dessen Kabarett „Die Sternstunde des Josef Bieder“ von Eberhard Streul zu sehen sein.

www.heunburgtheater.at

 

 ab 21:30 Uhr „ Wort im Bild“ Fotowettbewerb

 

Präsentation der zehn prämierten Fotoarbeiten des Internationalen Fotowettbewerbs zum Thema Literatur. (Initiatorin: Eva Asaad)

http://www.wortimbild.at/2015/winners.html

 

 


SAMSTAG 02. Juli 2016


ab 19:00 Uhr „a.c.m.e,- radiolab: die bachmannedition“

 

acmeausruf.


live Radioshow mit viel Musik und illustren Gästen mit Martin Dueller, Simone Dueller, Anna Kohlweis, Andreas Thaler, Matthias  Peyker …

und literarischem super special guest … Stefanie Sargnagel.

Anlässlich der 40. Tage der deutschsprachigen Literatur begibt sich theater a.c.m.e,- (plus Schwestern vom Damensalon) samt Radio Equipment in den Lendhafen und nimmt vor Ort die Bachmannpreis-Spezialsendung auf. Mit im Gepäck sind viel Musik und tolle Gäste. Neben Gesprächen rund um den Bachmannpreis, DJ-sets des a.c.m.e,- Teams, Interviews und Textschnipseln, gibt es außerdem live Musik von Squalloscope.

So feiert man Jubiläen!

www.acmeonline.org

 


 

BEI SCHLECHTWETTER FINDEN ALLE VERANSTALTUNGEN
IM LENDHAFENCAFE´ LC  STATT.

 

‘THE FIRST THING I DID THIS SUMMER’

Selbstportrait, Sasha Kurmaz

Selbstportrait, Sasha Kurmaz


Eine temporäre Installation von Sasha Kurmaz

Ausstellungsdauer
24. Juni bis 05. August 2016

 

"THE FIRST THING I DID THIS SUMMER" im Lendhafen ; Sasha Kurmaz, Foto: Gerhard Maurer

“THE FIRST THING I DID THIS SUMMER” im Lendhafen ; Sasha Kurmaz,
Foto: Gerhard Maurer

 

Eine Installation des ukrainischen Künstlers Sasha Kurmaz im Lendhafen Klagenfurt.

Am Freitag dem 24.Juni.2016 wurde der Lendhafen zum Kunstraum des ukrainischen Künstlers Sasha Kurmaz. Nach einer kurzen Begegnung in Klagenfurt dieses Frühjahr hat der Künstler Sasha Kurmaz eigens für den Kunstraum Lendhafen eine temporäre Installation konzipiert, welche schließlich gemeinsam mit dem Verein lend|hauer verwirklicht wurde.

Er zeichnet sich als interdisziplinärer Künstler und Fotograf durch seine Offenheit und Experimentierfreudigkeit aus. In seinen Werken beschäftigt er sich stets mit verschiedenen Medien und testet diese auf ihre Grenzen aus.

So entstand auch die Idee einen Kleinlastwagen am Heck stehend gegen den Himmel fahren zu lassen. Diese Arbeit stellt einerseits einen Bezug zu anderen Städten und Kunstwerken her, andererseits steht er aber als temporäres Kunstwerk für sich selbst. Beklebt mit seinen eigenen Fotografien gewährt er Einblick in sein Schaffen und zeigt dieses anhand von Bildausschnitten aus seinen früheren künstlerischen Aktionen an verschiedenen Orten der Welt.

Er experimentiert hier mit unterschiedlichen Medien, rüttelt an unseren eingeübten Wahrnehmungsmustern, wechselt die Perspektive und lässt einen Kleinlastwagen die Kaimauern des Lendhafens Richtung Himmel fahren. Kurmaz bietet somit eine mehrschichtige Deutung und Ausdrucksform seiner Arbeit an.

So wird ein am Heck stehenden Kleinlastwagen zu einer temporären, öffentlichen Installation, gewissermaßen eine Ausstellungsfläche, die internationale Projekte dokumentiert. Gleichzeitig entsteht eine selbst-referentielle Installation, die eine eigene Erzähl-Logik kreiert.

 

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Hacking Advertising, Sasha Kurmaz, 2010

 

Kurmaz sagt über seine Arbeiten “I’m trying to examine the structure of my own feelings, visible and invisible processes that occur in me, naked body, relationship between people, concept of “beauty” and “reality”, love and feelings – is a big part of my works.

 

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look at me, Sasha Kurmaz, 2013

 

Seine mehrfach prämierten sozialkritischen Arbeiten wurden europaweit ausgestellt (Gewinner des ARTE kreativ Award, Düsseldorf, 2015; Finalist der Pinchuk Kunstpreis, Kiew, Ukraine, 2013, uvm…) und sind nun auch in Klagenfurt, im Lendhafen zu sehen.

"THE FIRST THING I DID THIS SUMMER" im Lendhafen ; Sasha Kurmaz, Foto: Gerhard Maurer

“THE FIRST THING I DID THIS SUMMER” im Lendhafen ; Sasha Kurmaz,
Foto: Gerhard Maurer

 

http://sashakurmaz.com/

hafenSKIZZEN

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Ausstellungseröffnung und Live-Schaltung ins Kreativquartier City Nord.Essen | Deutschland
Do, 02. Juni, 19.00 Uhr
Architektur Haus Kärnten,
St. Veiter Ring 10, 9020 Klagenfurt

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Das Lendhafenviertel zählt als Schauplatz des internationalen Festivals für zeitgenössische Kunst, und als Zentrum der Kreativwirtschaft zu den schönsten, aber auch widersprüchlichsten Orten in Klagenfurt. Denn es ist auch ein Ort des Leerstandes und des architektonischen Verfalls. Die lend|hauer und Abel und Abel Architektur thematisieren den gegenwärtigen Zustand in den „HafenSKIZZEN“. Eine Publikation, die auch als Notizbuch funktioniert, in dem Interessierte ihre Anregungen und Wünsche für den Lendhafen bereits während der Langen Nacht der Museen 2015 formulieren konnten. Die Ergebnisse dieser Aktion werden zusammen mit einer studentischen Auseinandersetzung der FH Kärnten – Architektur präsentiert und zur Diskussion gestellt.

 

Ausstellung vom 03. bis 24. Juni im Architektur Haus Kärnten

 

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Fotos : Gerhard Maurer

Live-Schaltung ins Kreativquartier City Nord.
Essen | Deutschland

Über das Kreativquartier und dessen visionäre Entwicklungsperspektive sprechen:
Dr. Uwe Schramm,
Geschäftsführer und Kurator Kunsthaus Essen

DI Peter Brdenk,
Architekt und Leiter des Essener Forums Kunst und Architektur

 

Seit dem Startschuss 2011 hat sich im Quartier viel getan. Der Charme liegt in der unaufdringlich vielfältigen Kleinteiligkeit eines Viertelgefüges. Dahinter steht das neue Wir-Gefühl eines Quartiers: eine Bewegung, der sich BewohnerInnen, Gewerbetreibende, UnternehmerInnen, KünstlerInnen und Stadtverantwortliche gleichermaßen verbunden fühlen. Das gemeinsame Interesse: Stadtraum für eine lebenswerte Zukunft.
Seit 2006 ist Uwe Schramm Geschäftsführer des Essener Kunsthauses und als Kooperationspartner Teil der Quartiersentwicklung. Architekt Peter Brdenk engagiert sich im Rahmen der Gestaltung des Kreativquartiers City Nord. Essen und leitet ein Kunstforum, das inmitten des neu sich entwickelnden Quartiers liegt.

Programmgestaltung und Information:
Architektur Haus Kärnten
St. Veiter Ring 10, 9020 Klagenfurt

www.architektur-kaernten.at

Kuratierung und Organisation Kärnten:
DI Raffaela Lackner (Architektur Haus Kärnten)
DI Barbara Abel und DI Christoph Abel (Abel und Abel Architektur)
Gerhard Maurer Msc  (lend|hauer)

 

lendhauer_Hafenschnitt abel und abel_LOWRES

Kunstfilmtage im Lendhafen 2016

Fr. 20.05. & Sa. 21.05. 2016 jeweils 20:30

Filmvorführung in Anwesenheit der Künstler und kuratiert von Robert Schabus. Nach dem Screening findet im Anschluss an beiden Tagen ein Gespräch mit den Künstlern statt.

Die Veranstaltung findet bei freiem Eintritt im Klagenfurter Lendhafen statt. Bei Schlechtwetter weichen die Kunstfilmtage ins architekturHAUS kärnten, (St. Veiterring 10) aus.

 

Freitag: 20.05.2016 Uhrzeit: 20:30
Arno Russegger im Gespräch mit Norbert Pfaffenbichler.

Norbert Pfaffenbichler (geb.1967) Künstler, Performer, Filmemacher und Kurator lebt und arbeitet in Wien.

Notes on Film 03 MOSAIK MÉCANIQUE, Norbert Pfaffenbichler, 2007

Notes on Film 03 MOSAIK MÉCANIQUE, Norbert Pfaffenbichler, 2007

 

Pfaffenbichler ist freischaffender Künstler, Filmemacher und Kurator. Er setzt sich in seinen experimentellen Kurzfilmen einerseits filmtheoretisch mit dem Phänomen „Abstraktion“ und den unterschiedlichen Aspekten der abstrakten Gegenwartskunst auseinander. Andererseits stellt er mit seinen Arbeiten immer wieder filmische Interpretationsvergleiche mit der Frühgeschichte des Kinos, der Stummfilmzeit an. Diese werden abstrahierenden Manipulationsprozessen ausgesetzt und neu montiert. Mit ironischer Unbeschwertheit bis hin zu den Zeichen hinter den Zeichen – dem Film im Film – schafft es Pfaffenbichler aufzuzeigen, dass das Prinzip Abstraktion in der Gegenwart ungebrochene Aktualität besitzt. Zu seinen wichtigsten internationalen und nationale Festivalteilnahmen zählen unter anderen das Festival Internacional de Cine de Mar del Plata und die Filmfestspiele von Venedig sowie das Edinburgh IFF, das Kurzfilmfestival Hamburg, die Kurzfilmtage Oberhausen, das IFFR Rotterdam und das Tampere ISFF, sowie in Österreich: Crossing Europe, Diagonale, Vienna Independent Shorts, Viennale, bei denen regelmäßig seine Arbeiten gezeigt wurden. Von 1999 bis 2001 kuratierte und stellte Pfaffenbichler die jährliche Reihe Austrian Abstracts für die Diagonale zusammen, überdies auch mehrmals die Filmprogramme für den Kunstverein Medienturm Graz, das Österreichische Filmmuseum und sixpackfilm.

 

Samstag: 21.05.2016 Uhrzeit: 20:30
Andreas Krištof im Gespräch mit Neven Korda.

Neven Korda (geb.1956 ) Kunstfilmschaffender, Performer,
Live Visuals aus Laibach.

Here and Now, Neven Korda, 2007

Here and Now, Neven Korda, 2007

Neven Korda ist ein Videokünstler und Multimediakünstler mit einer lang andauernden künstlerischen Praxis. Seine Auseinandersetzung mit der Essenz des Videos als künstlerischer Ausdruck und Video als Medium bringt ihn zum von ihm so genanntem „reinen Video“. Neven Korda hat bereits Anfang der achtziger Jahre begonnen, sich mit Video zu beschäftigen, als die Videotechnik erschwinglich geworden war. Bis zum Ende der achtziger Jahre war er ein Mitglied der Musikgruppe Borghesia, deren Visuals und Performances er erarbeitet hat. Auch als Mitglied des künstlerischen Tandems ZANK mit Zemira Alajbegovi? war die Videokunst zentrale Ausdrucksform. In den neunziger Jahren hat er auch als Videocutter, Regisseur von Fernsehsendungen und TV-Shows gearbeitet. Die letzten eineinhalb Jahrzehnte hat er sich auf der Erforschung und Entwicklung der “reinen Videokunst“ konzentriert.